Kinderdorf

Kinderdorf „Hogar Jesus Nino“

Eingang zum Kinderdorf

Puerto Rico, Misiones, Argentinien

 


Projekt Steckbrief

Hauptaktivitäten:

  • Kindern und Jugendlichen aus schwierigsten Familienverhältnissen ein sicheres und liebevolles Zuhause geben
  • ihnen Zugang zu Schulbildung und Ausbildung ermöglichen
  • Betrieb des Kinderdorfes mit derzeit 34 Kindern, 4 Hausmüttern, 2 Angestellten
  • langfristige Sicherstellung der Finanzierung trotz extremer Inflation im Land

Kostenbeispiele:

  • Kosten pro Kind und Monat (Stand Dez 2013) : ca. 395 Euro
  • derzeitige Inflationsrate in Argentinien: ca. 30% pro Jahr

Wer an Argentinien denkt, denkt dabei nicht unbedingt an Hunger und Not. Dennoch haben in diesem scheinbar so wohlhabenden Land durch wiederholte Wirtschaftskrisen Kinderarmut, Verwahrlosung und der Abstieg ganzer Familien in extreme Armut um sich gegriffen – in den meisten Fällen auf Kosten der Schwächsten, nämlich der Kinder. Die Pfarrer Walter Waldschütz Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Not der am Schlimmsten betroffenen Kinder zu lindern und ihnen im Kinderdorf „Hogar Jesus Nino“ ein sicheres und liebevolles Zuhause zu geben.

Kinderdorf Hogar Jesus Nino, derzeit 5 Häuser

Kinderdorf Hogar Jesus Nino, derzeit 5 Häuser

Eine bestimmte Vorstellung hat jeder, der das erste Mal von unserem Kinderdorf in Puerto Rico in Argentinien hört! Wie sieht es aus, wie viele Kinder, Mütter, Häuser etc. gibt es dort? Wie funktionieren die Verpflegung und die Bildung? Hier ein kleiner Überblick über all diese Fragen:

In unserem Kinderdorf sind zwischen ca. 25 bis 35 Kinder untergebracht, die sich wiederum auf vier Häuser plus einem Jugendhaus aufteilen. In jedem von ihnen sorgt eine Pflegemutter (genannt Tia) liebevoll rund um die Uhr – also auch nachts – für alle kleinen und großen Bewohner. Besonders schön ist es zu erleben, wie die Kinder miteinander umgehen und bemüht sind auch „Neuankömmlinge“ zu integrieren. Dazu tragen auch die beiden Hunde (Beethoven und Aldana) bei, den Kindern über ihre Schicksale ein wenig hinweg zu helfen.

Hausmutter "Tia Maria" mit ihren Schützlingen

Hausmutter „Tia Maria“ mit ihren Schützlingen

Unsere Einrichtung liegt im Außenbereich von Puerto Rico in einer großzügigen Anlage, auf deren sich neben einem selbst angelegten Gewächshaus, einem kleinen Bach und einem großzügigen Fußballplatz auch eine eigene kleine Bäckerei befindet. Diese wird jeden Tag von „Nechi“, dem Hausmeister in Betrieb genommen um früh morgens Semmeln oder Reviro zu backen. Alles was nicht verspeist werden kann, wird abends in den ärmeren Vierteln für die „Armenspeisung“ verteilt.

der Leiter des Kinderdorfes Raimund Hildebrand

Raimundo Hillebrand, Leiter des Kinderdorfes

Die Kinder besuchen die öffentlichen Schuleinrichtungen und einzelne von ihnen können am Nachmittag am Nachhilfe-Unterricht teilnehmen, durch eine Lehrerin, die eigens dafür ins Ki-Dorf kommt. Auch werden musische und sportliche Begabungen unterstützt und gefördert.

Und über allem steht vor Ort als Organisator und Koordinator Raimundo Hillebrand, der mit liebevoller Hand das Kinderdorf leitet.

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